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Im Keller passt jetzt der Osculati auf

Es gibt zwei Elemente, die jeder Seemann an Bord fürchtet: Feuer und Wasser. Ich hatte während meiner Ausbildung in der Marine das Glück, in Neustadt in Holstein am AZS (Ausbildungszentrum für Schiffsicherheit) sowohl Brand- als auch Leckabwehr im Hulk der alten Köln zu üben. KEIN SPASS! Flammen in beengten Räumen können echt beängstigend sein. Noch schlimmer aber sind Wassereinbrüche. Wenn man in nur wenigen Minuten bis zur Brust in eiskaltem Ostseewasser steht und verzweifelt versucht, das Leck abzudichten, da überlegt man sich dann schon noch mal, ob man wirklich zur See fahren will und nicht lieber zuhause im Trockenen sitzt. Gut, so schlimm wird es bei uns hoffentlich nie kommen, aber ein paar Ereignisse machten mir doch zu schaffen. Auf der einen Seite war da die Kielrumpfverbindung, die insbesondere bei großen Krängungen nach Steuerbord zu kleineren Leckagen führte und schon mal 5 bis 7 Liter in der Bilge ausmachte. Ok, die hatte ich von außen und innen abgedichtet und das sollte damit behoben sein. Zum anderen war da der Frischwassertank. Auch wenn diese 120 Liter bereits an Bord waren, so mussten sie ja nicht in die Bilge gelangen, was aber schon mal der Fall gewesen war, weil Schlauchverbindungen undicht waren.

klein aber fein: die Rule 360. Fördert knapp 1400 l/h.

Ich hatte schon vor einiger Zeit mit Heike zusammen beschlossen, ganz auf Nummer sicher zu gehen. Die Reparatur der Kielrumpfverbindung konnte ja irgendwann während der Saison doch wieder aufbrechen. Ich glaube es zwar nicht, aber ich geh lieber vom Super-GAU aus. Also besorgte ich eine Bilgenpumpe, eine Rule 360, die ich am tiefsten Punkt im Boot in der Zentralbilge im Salon platzierte. Bisher verteilte sich das Wasser insbesondere bei Schräglagen von einer Bilge in die nächste, weil die Unterteilung der Bilge nicht bis unter die Bodenplatten reichte. Das hatte bei diversen Leckagen – ob Kielrumpfverbindung oder Frischwassertank – dazu geführt, dass nahezu alle Bilgenkammern entsprechend voll waren. Das musste sich dringend ändern, zumal ich nicht in jede Bilgenkammer eine Pumpe stellen wollte. Das Wasser soll sich bei der Pumpe sammeln, aber nicht zurücklaufen können. Ich dachte lange darüber nach, wie ich es am einfachsten und effektivsten bauen könnte. Letztlich entschloss ich mich für ein ausgefeiltes System mit Drainagen, die ein Rücklauf reduzieren sollten.

Als Erstes verlegten wir den Lenzschlauch der Bilgenpumpe, der in der Hecksbackskiste endete, und mit einem Abfluss am Heckspiegel verbunden werden sollte. An dem war aber schon die Handbilgenpumpe vom Motorraum angeschlossen. Also setzte ich schnell ein Y-Stück dazwischen und schloss imagesSL6VPI60beide Schläuche an. VON WEGEN SCHNELL! Die Schläuche gingen kaum auf die Verbindungsstücke rauf. Aber mit Seife klappte es dann doch. Heike kletterte in die Heckbackskiste (auch nicht ganz ohne Schrammen und Prellungen) und setzte das Konstrukt ein. Da die Förderhöhe der neuen Bilgenpumpe 2m beträgt, war der Anschluss am Lenzausgang am Heckspiegel überhaupt kein Problem.

Zunächst zog ich den 19mm PVC-Schlauch von der hinteren Backskiste durch die Backbordbackskiste bis in die Pantry. Ein paar Schotts mussten dabei durchbohrt werden, aber schließlich kam ich im Salon an. Hier sollte es einfacher werden, da die Bilgenkammern ja nicht bis oben hin abschließen. Also steckte ich den Schlauch durch den Spalt. Weil er aber knickte, musste ich ihn wieder zurückziehen . . . und wunderte mich, warum er tropfnass war. WAS ZUM GEIER? Mir schwante Übles. Ich hob die Bodenplatten eine nach der anderen an. Die erste Bilgenkammer war voll. Die zweite . . . RANDVOLL! Auch die dritte . . . bis zur OBERKANTE VOLL! “ACH DU LIEBER HIMMEL!” Da war der SUPER-GAU! Allerdings war das Wasser klar und roch auch nicht. Mir dämmerte, dass die Frischwasseranlage die Ursache sein musste.  Na schön . . . erst mal lenzen, d.h. noch musste ich ja schöpfen. Nach einer Stunde und 7 1/2 Eimern hatte ich alles wieder trocken. ‘Und ich wollte doch eigentlich nur ein bisschen was einbauen!’ Als ich Heike später davon berichtete, sagte sie: “Aber ich hab doch nur etwa 70 Liter in den Frischwassertank gefüllt!?” – “Na, ungefähr so viel habe ich vorhin auch aus der Bilge wieder raus geholt!”

Die geplante Bilgenlenzanlage hätte sich hier schon ausgezahlt. Schade aber auch! Aber auf jeden Fall ist es sinnvoll, wie man sieht. Offensichtlich musste ich auch nochmal die Frischwasseranlage untersuchen. Kurz entschlossen tauschte ich die ersten Schläuche gleich mal aus. Die alten waren schon gammelig und so kamen neue PVC-Gewebeschläuche zum Einsatz, die auch dem Druck besser standhalten können. Außerdem baute ich einen Absperrhahn als zusätzliche Sicherheit zwischen Tank und Frischwasserpumpe ein. Dann steht da auch nicht ständig Druck auf der Anlage.

Kein Seeventil, aber verhindert auch Wasser in der Bilge

Denn wenn der Frischwassertank gefüllt war, dann reichte der Druck aus, um das Wasser an der Fusspumpe vorbei aus dem Ablaufhahn am Waschbecken zu befördern.  Mmmh, also beschlossen wir, den Ablaufhahn bald auszutauschen, nämlich gegen eine normale Armatur mit Ventilfunktion. Da hatten wir auch schon etwas passendes im Katalog von AWN gesehen. Zunächst aber ersetzte ich den Wasserzähler mit dem Absperrhahn, für den ich ein Loch in die Wand bohrte, damit der Hebel einfach zugänglich ist. Der Wasserzähler flog raus, obwohl die Idee mit der Verbrauchsanzeige eigentlich gut war, aber wir hatten den Verbrauch bisher nie kontrolliert. Egal wie viel Frischwasser wir noch an Bord hatten, nach Möglichkeit füllten wir in jedem Hafen immer auf. Schadete ja auch nicht.

DSC_0124Zur Sicherheit schloss ich die Bilgenkammern nach obenhin mit Glasfasermatte und Epoxy ab – was für eine Batzlerei! Den Hohlraum füllte ich später mit Bauschaum aus. Jetzt waren die Kammern tatsächlich von einander getrennt. Den bisherigen Überlauf wollte ich nicht mehr. Dafür hatte ich die “Bilgenschotts” am jeweils tiefsten Punkt durchbohrt, kurze Drainageschläuche durchgesteckt und mit Pantera abgedichtet. Zwar läuft das Wasser so dennoch durch jede Kammer, aber wenigstens laufen die Abteilungen nicht mehr voll, sondern immer in die nächst tiefere ab, bis zur Pumpe hin. Die Stromzufuhr der Pumpe ist durch unseren neuen Bilgenwächter, einen Osculati Automatikschalter unterbrochen. Wenn ich jetzt den Wippschalter in der Instrumententafel betätige, springt die Pumpe erst an, wenn Wasser den Sensor berührt hat. Außerdem schaltet sie sich auch sofort wieder ab, wenn der Sensor trocken fällt. Klar, ich hätte auch eine Pumpe mit integriertem Schwimmschalter nehmen können, aber eine Automatikpumpe erfordert einen Zweiwegeschalter in der Schalttafel, für den ich kein Platz hatte, und obendrein sind die meisten Automatikpumpen sehr klobig. Vor allem aber aktiviert der Schwimmschalter die Pumpe erst, wenn das Wasser bereits 5cm hoch in der Bilge steht. Und das ist mir ZU VIEL!

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links: der Osculati, unser Bilgenwächter rechts: die Rule 360, sein durstiger Freund

Der Osculati hingegen kann in variabler Höhe eingebaut werden und seine Sensoren sind an der Unterkante (bei dem Modell von Whale sind sie senkrecht übereinander angeordnet und daher schlägt der auch erst bei 5cm an). Auf diese Weise fängt die Pumpe schon bei etwa 1-2cm an zu lenzen und die Bilge muss nicht mehr von Hand geschöpft werden. Ein erster Test mit einer Pütz Wasser war erfolgreich, ich seufzte vor Erleichterung . . . IST DAS GUT! Allerdings trat dabei ein neues Problem auf. Die Pumpe beförderte das Wasser schnell aus der Bilge, der Osculati fiel trocken und schaltete die Pumpe verzögert aus. Kaum war die Pumpe aus, schoss ein Schwall Wasser aus dem Schlauch durch das Gefälle wieder zurück in die Bilge. Der Wasserstand stieg und der Osculati kam wieder in Kontakt mit Wasser. Also sprang die Pumpe wieder an und pumpte die Bilge leer. Der Osculati fiel trocken und schaltete die Pumpe wieder ab, worauf das Wasser im Schlauch wieder zurückfloss. DAS GING DANN STÄNDIG HIN UND HER! Zuerst lachte ich, dann grübelte ich . . . und schaltete am Ende entnervt die ganze Anlage aus. Hier musste ein Rückschlagventil rein!

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hilft das Rückschlagventil gegen den Pendeleffekt?

Wie gut, das gerade an der Frischwasseranlage eines in passender Größe frei geworden war. Zwar steht in der Bedienungsanleitung der Pumpe, das kein Rückschlagventil eingebaut werden soll, doch öffnete das Ventil schon bei geringem Druck und die Pumpe hat eine ordentliche Leistung. Das sollte also klappen. Also setzt ich das Ventil kurz nach der Pumpe im Lenzschlauch ein.

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In der Zentralbilge entstanden zwei schmale Kammern, eine Sammel- (oben) und eine Lenzkammer (unten), wie sich später zeigte, waren sie jedoch zu eng dimensioniert

Um ein möglichst frühes Einschalten der Pumpe zu erreichen, zog ich zusätzlich weitere Längsschotts in der Zentralbilge ein, damit die Bilgenlenzkammer möglichst klein ausfiel und der Wasserstand schneller steigen würde. Der Einbauort war mir  durch die Kielbolzen bereits vorgegeben – entweder oberhalb der Bolzen, was Verlust an Stauraum bedeutete, oder darunter. Ich entschied mich für unterhalb. Der Einbau war wieder eine riesige Sauerei. Ich mixte Epoxy an und schmierte das auf die zurechtgesägten Holzbrettchen. Dann wickelte ich Glasfasermatte darum und laminierte es mit einer weiteren Schicht Epoxy. Das Einsetzen der Brettchen in die Bilge war leichter gesagt als getan, denn sowie ich das Brettchen loslassen wollte, klebte alles an den Handschuhen. Ich war kurz davor, die Handschuhe mit zu laminieren. Mit etwas mehr Geduld – nicht meine beste Tugend – erhielt ich endlich ein halbwegs vernünftiges Ergebnis. Die Längsschotts sollen zusammen mit den nach oben gebogenen Drainageschläuchen bewirken, dass das Wasser in der Lenzkammer schneller ansteigt und nicht wieder zurück oder hin- und herschwappt. Das wiederum sorgt dafür, dass die Pumpe anspringt und erst wieder ausgeschaltet wird, wenn die Kammer tatsächlich “leer” ist. Neben der Lenzkammer baute ich in der vorderen Hälfte der Zentralbilge eine Sammelkammer, die ebenfalls das Hin- und Herschwappen unterbinden soll und das Wasser weiter in die Lenzkammer leitet. So bleiben die Sachen, die auf langen Törns in der Bilge gelagert werden, trocken. Hierzu musste ich den vorhandenen Querträger durchbohren, was erst mal KEINE GUTE IDEE war. Trotz Abdichtung mit Pantera bildete sich schon bald ein Pfütze in der Bilge. ‘Mmmh, VERFLIXT, ich Dussel! Am Querträger war ja vorher die innere Schwachstelle der Kielrumpfverbindung-Leckage. Das muss ich wohl mit Stay Afloat und Epoxy machen.’ Ich bohrte die beiden Drainagen mit einem großen Aufsatz auf, schmierte ordentlich von dem Notfallharz in den Querträger und nahm zwei neue Schlauchstücke, die ich vorher mit Stay Afloat ummantelte. Dann bettete ich sie in die Bohrungen und kittete das erst mal richtig ab. Nach ein paar Tagen Beobachtung konnte ich getrost konstatieren, dass das jetzt dicht war. Anschließend laminierte ich mehrere Lagen Glasfaser und Epoxy drüber. Fertig!

Beim Bau des Kühlschranks hatten wir die Frischwasseranlage im Betrieb. Und damit lief leider wieder Wasser in die Bilge. IMMER NOCH NICHT DICHT! Na da, werde ich mal jetzt wirklich ALLE Schläuche austauschen. Erfreulicherweise funktionierte die Drainage. Das Wasser sammelte sich am tiefsten Punkt. Wir schalteten die Bilgenpumpe ein, sie lief an . . . aber warum wurde kein Wasser angesaugt? War das Rückschlagventil doch zu stark? Ich baute es aus. Schon spotzte das Wasser auch wieder hinten raus. Mmmh, aber das Rücklaufen des Wassers wollte ich ja nicht. Die Idee der Längsschotts half, aber so kam man nicht mehr an die Pumpe und den Osculati. Heike schlug vor, die Längsschotts weiter außen zu platzieren. “Aber verlieren wir nicht dadurch zu viel Stauraum?” – “Nö, man kann dann hier auch was zum Kühlen reinlegen, Flaschen zum Beispiel.” Mmmh, das klang einleuchtend. Also stemmte Heike mein Konstrukt wieder raus. Später schliff ich den Epoxy-Krempel so glatt es ging. Ich erinnerte mich an die 7 P’s (Precise perfect planning prevents piss poor performance) und ärgerte mich über meine Ungeduld. Unterm Strich: Gute Idee, miserable Ausführung.

Als ich ein paar Tage später Rostja dann die Lenzanlage vorführte, traf mich mal wieder ein Blitz der Erkenntnis. “Die Pumpe baut mit Sicherheit genug Druck auf, um das Rückschlagventil zu überwinden. Mit leichtem Fingerdruck lässt sich das Ventil ja schon öffnen, aber nur, wenn auf der Rückseite keine Wassersäule steht!” überlegte ich mit ihm laut. Ich hatte übersehen, dass das Wasser im Schlauch locker um die 5 Liter ausmachen würde und die kamen ja zum Federdruck dazu. “Wenn ich das Rückschlagventil am Heck einbaue, kurz vor dem Auslass, dann steht auf der Rückseite des Ventils keine nennenswerte Wassersäule, eigentlich überhaupt keine, wenn das Ventil über dem Auslass angebracht ist, weil das Restwasser dann abläuft.” “Ok, aber dann läuft dir das Wasser vor dem Ventil wegen dem Gefälle trotzdem in die Bilge.” entgegnete Rostja. “Nicht unbedingt. Das Ventil macht ja nicht nur für Wasser dicht, sondern auch für Luft, d.h. es kann vom Heck keine Luft mehr in die Leitung einströmen. Wenn das Wasser zwischen Pumpe und Ventil wieder zur Pumpe zurücklauft, bildet sich deswegen am Ventil ein Vakuum, ein Unterdruck, und der hält das Wasser im Schlauch.” Schnell war das Ventil am Schlauchende in der achteren Backskiste eingebaut. Ich goss wieder einen Eimer Wasser in die Bilge und wir warteten ab. Die Pumpe sprang an und ich sah schon mal erfreut, das Wasser durch den transparenten Lenzschlauch nach achtern schoss. “Wasser kommt.” rief Rostja. Wir guckten gespannt zu, bis die Rule das Wasser aus der Bilge abgepumpt hatte. Sie schaltete ab und . . . der Rückfluss blieb aus. HA! “So geht’s!” jubelten wir. SEHR GUT!

Lenzanlage
Der zweite Versuch war schon viel besser. Naja, die Bilge muss noch gepönt werden.

Jetzt fehlte nur noch der  Einbau der Längsschotts. Im Baumarkt kauften wir Polystyrol-Platten, die mit Sicherheit auch leichter einzukleben waren. Nachdem ich die Platten mit Cutter und Stichsäge in Form an den Einbauort angepasst hatte, rührte ich wieder Epoxy an und schnitt mir vorher ein paar Streifen Glasfaser zurecht. Mit neuer Technik und anderem Harz gelang mir ein viel sauberes und besseres Verarbeiten. Die Schotts schließen bündig nach oben ab und die Sammel- und Lenzkammer können jetzt mit zur Lagerung genutzt werden. Vor allem kann man jetzt den Osculati und die Pumpe erreichen, warten und sauber machen. VIEL BESSER! Jetzt kann ich in Ruhe die Bilge erneut lackieren.

Endlich gehörte die Bilge nicht mehr zu unseren Sorgenkindern. Vor allem waren wir jetzt hoffentlich vor bösen Überraschungen sicher. Die Bilge ist ab sofort unter Kontrolle: Osculati passt auf, dass nicht zu viel Wasser in der Bilge steht und Rule befördert es außenbords!

Die Rasalhague wird noch ein richtig gutes Boot!

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Ein Gedanke zu „Im Keller passt jetzt der Osculati auf“

  1. Moin Moin,
    habe durch Zufall das Foto mit unserer “den danske pige ” gefunden. Ja das Wetter war wieder mal nicht so berauschend aber dieses Jahr wird es besser, bestimmt.
    Habe gelesen euer Boot ist in der Werft. Hätte da auch mal eine Frage: Meine Teakholz Leiste am Rumpf / Deck Übergang löst sich leider auf. Kann man die Bedenkenlos entfernen oder hält die das Boot zusammen ? Gibt es Ersatz Alternativen ?
    V.G. Michael

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